Vorprogramm

Ö1 CityScienceTalk:

„Embodiment“ und „Emodiversity“: Der Tanz der Gefühle

 

Malek Bajbouj, Psychiater und Neurowissenschafter, Charité Berlin
Peter Holzer, Neurogastroenterologe, Medizinische Universität Graz
Manuela Macedonia, Neurowissenschafterin, Johannes Kepler Universität Linz

Zsófia Boros, Gitarre

Manchmal geht einem das Herz vor Freude auf, ein andermal schnürt die Angst die Kehle zu. WissenschafterInnen sprechen in diesem Zusammenhang von Embodiment und Emodiversity. Sie erforschen, wie und wann Gefühle

auf den Körper wirken und über Organe Signale ans Gehirn senden. Dabei zeigt sich: Wer sich vor Lachen
schüttelt, vor Begeisterung tanzt, vor Kummer beugt und wutentbrannt Tassen durch die Gegend wirft, ist gesünder als Menschen, die ihre Gefühle zügeln. Auf den Punkt gebracht: Wer die breite Palette der Emotionen durchlebt, ist weniger depressiv, hat niedrigere Entzündungswerte und muss seltener zum Arzt. Wie sich das alles messen lässt, ist noch umstritten. Sicher ist, dass Bewegung vor Demenz schützen kann, schlau und glücklich macht.

Anmeldung erbeten unter oe1 [dot] service [at] orf [dot] at ab 6. März 2019.
Nachzuhören am Mittwoch, dem 3. April 2019, ab 21.01 Uhr in Ö1, https://oe1.orf.at/salzburgernachtstudio

Mittwoch, 20.03.2019, 18:00 Uhr
Ringturm, Schottenring 30, 20. Stock, 1010 Wien


Herzen aus dem Takt

Verrückte Herzen aus dem Blickwinkel von Medizin, Psychologie und Musik

 

Evelyn Lechner, Ärztliche Direktorin des Kinder- und Jugend-Rehazentrums Rohrbach-Berg, Kinderkardiologin
Raphael David Oberhuber, Klinischer Gesundheitspsychologe, Musikpädagoge

Gastgeberin: Karin Wagner 

Im Vorfeld des Festivals unter dem Motto „Verrückte Herzen“ setzen sich ExpertInnen mit der medizinischen, der psychologischen und auch der musikalischen Seite des Themas auseinander. „Herzen aus dem Takt“ verhandelt das weite Feld des „schweren Herzens“ in existenziellen Belastungssituationen (auch bei MusikerInnen), des kranken Herzens sowie der Herzinsuffizienz – und wie die Musik daran anknüpft bzw. die künstlerische Verarbeitung ermöglicht. Auch die Musiktherapie zur Unterstützung von Heilungs- und Bewältigungsprozessen soll zur Sprache kommen.

Montag, 29.04.2019, 19:30 Uhr
Kepler Salon (in Kooperation mit dem Festival 4020), Rathausgasse 5, 4020 Linz